Diese Therapiehalle ist schon etwas ganz Besonderes!
Stefan Wahden, Therapieleiter, Caspar Heinrich Klinik
Als mich unser Geschäftsführer im Frühjahr 2007 ansprach, mit ihm eine Tour nach Süddeutschland zu machen, um mir eine Rehaklinik dort im Hinblick auf die Organisation und den Aufbau der dortigen Therapiehalle anzusehen, war ich sehr interessiert! Nachdem ich alles gesehen hatte, war ich schlichtweg begeistert!! Die dort vorhandenen Möglichkeiten hätten sicherlich jeden Reha-Therapeuten träumen lassen! Dementsprechend motiviert war unser gesamtes Team der Caspar Heinrich Klinik, dass ein genau so konzipierter Anbau an unsere Klinik ab März 2008 realisiert werden sollte!
Nun war es an uns, bei der Planung und Konzeption mitzuwirken. Ein langwieriger Prozess, aber als er geschafft war, nahm der Anbau schnell erste Formen an. Stetig wuchs "unsere" neue Halle vor unseren Augen. Täglich warfen wir einen neugierigen Blick, von unseren bisherigen Wirkungsstätten im 3. Stock aus, auf das Bauprojekt.

Als im Dezember 2008 alles fertig war, machten wir uns daran, den Umzug zu organisieren. Mit viel Vorfreude und Spannung packten wir gemeinsam an einem Sonntag unsere Sachen und zogen in die neue Halle ein, die mittlerweile den Namen "Sporttherapeutisches Zentrum" erhalten hatte. Wir waren schon sehr stolz, als die ersten Patienten am Montag darauf staunend zur Therapie kamen und die neuen Räumlichkeiten lobten. Alle Reaktionen waren durchweg positiv! Besonders positiv wurden die Helligkeit, Großzügigkeit und die farbliche Gestaltung der neuen Räumlichkeiten bewertet. Schön fand ich auch Bemerkungen wie: "...da kann man ja nur gesund werden!". Gerade die jüngeren Patienten sind natürlich begeistert von den vielfältigen Trainings-Möglichkeiten, die sich ihnen hier bieten. Ältere Patienten finden es gut, dass sie nicht mehr alleine in einem kleineren Raum sind, um zum Beispiel am Motomed zu trainieren, sondern, dass sie den "Jüngeren" direkt zuschauen können, weil sich alles in einem großen, freundlichen Raum abspielt.

Ein solches Zentrum gibt es hier in unserer Region kein zweites Mal! Die gesamte Größe und die moderne räumliche Aufmachung, die schöne Atmosphäre mit den Oberlichtern und Glasfronten, durch die die Sonne scheint, dazu die guten Geräte; das ist schon etwas ganz Besonderes! Besonderes Highlight ist die 4,5 Meter hohe Kletterwand. Gerätetechnisch haben wir noch Fahrradergometer, Crosswalker, Laufband, Posturomed, GALILEO, Kletterwand, Multifunktionsgeräte, Biodex, Computergestützte Ganganalyse, Motomeds, Isokinetik und so weiter zu bieten. Seit Kurzem gibt es in unserem Zentrum sogar die Möglichkeit zum Indoorgolfen mit videogestützter Schlaganalyse und entsprechendem Techniktraining - ein spannendes Projekt!

Schön war es für mich auch, zu sehen, dass sich in den letzten beiden Jahren ein reges Interesse an unserem Sporttherapeutisches Zentrum nicht nur bei unseren Patienten, sondern auch bei Außenstehenden entwickelt hat. So trainieren zum Beispiel mittlerweile vierzig "Externe" bei uns, auch abends bis 21.00 Uhr! Zudem haben sich mittlerweile etliche Präventionskurse - ebenfalls als Angebot für Externe -, wie "Therapeutisches Klettern", "Qi Gong" oder "Gerätegestütztes Training" fest etabliert. Das dritte Angebot betrifft unsere Gesundheits-Pauschalaufenthalte mit entsprechendem, sportlichem Programm, das Begleitpersonen unserer Patienten und ehemaligen Patienten einen Aktivurlaub bei uns ermöglicht. Also, alles in allem ein runde Sache, verwirklicht von unserem Geschäftsführer Thomas Bold (siehe Foto unten bei der offiziellen Eröffnung des Sporttherapeutisches Zentrums, von links: Thomas Bold, Dr. Christiane Korsukewitz von der Deutschen Rentenversicherung, Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff), der mit seinen Ideen, Erfahrungen und der Vision etwas Besonderes in der Caspar Heinrich Klinik zu etablieren, dieses Projekt mit Unterstützung von Gesellschaftern und der gräflichen Familie hat zustande kommen lassen. Ein Arbeitsplatz, an dem wir, das Reha Team der Caspar Heinrich Klinik, mit sehr viel Freude und Spaß zu Werke gehen dürfen.
Zum 360 Grad Rundblick des Sporttherapeutischen Zentrums.
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Sport, aber bitte mit Vernunft !
Mein Name ist Hubert Jürgensmeier. Ich durfte in 08/09 2011 eine Reha nach einem Herzinfarkt in der CHK erleben. Über das Haus und sein Team habe ich schon an anderer Stelle berichtet. Speziell den Sport in der CHK habe ich in allerbester Erinnerung. Ich habe geglaubt, ich kann gar nichts mehr machen, muss mich schonen. Erst das Team um Stefan Wahden hat mich eines Besseren belehrt. Sport ist einer der wichtigsten Bausteine in einem Leben nach dem Infarkt. Ich muss keine Rekorde brechen, um zu beweisen das was geht... Wichtiger ist ein ständiges Training mit dem entsprechenen Trainingspuls. Das mache ich nun aufgrund eines Tipps von Herrn Wahden u.a. in der "Herzsportgruppe" in Paderborn. Keine stundenlangen Quälereien sind das Geheimnis, sondern für mich lebenslang angelegte Trainingseinheiten (20 min reichen schon) um einen dauerhaften Erfolg zu verbuchen. Heute geht es mir gut, ich habe wieder eine gute Kondition (meinem Krankheitsbild entsprechend), die Gruppe gibt mir Halt und sorgt für eine kurzweilige sportliche Betätigung. Und das ohne ständig den "inneren Schweinehund" besiegen zu müssen. Danke Euch allen in Bad Driburg. Macht bitte weiter so.
Nachhaltigkeit der Rehamaßnahme
Vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung! Besonders erfreulich ist, wie Sie die Nachhaltigheit Ihrer Rehamaßnahme herausstellen. Dies ist ein Aspekt der Reha, der uns in der CHK besonders wichtig ist! Zu wissen, wie es um einen steht und im Nachhinein über entsprechende Verhaltensstrukturen Gesundheitsstabiltät zu erhalten, ist entscheidend. Vielen Dank für Ihren Beitrag. Ihnen weiter alles Gute und "bleiben Sie am Ball"! Stefan Wahden Therapieleiter
Sport, aber in meinem Tempo
Nach einem Herzinfarkt ging ich für drei Wochen in die CHK. Die Motivation war der Aufbau meiner Kondition und die Stärkung der Belastbarkeit. Schmerzlich musste ich erkennen, daß beides ziemlich am Boden lag. Als Mensch, der über viele Jahre sportlich aktiv gewesen ist, war die 1.sportliche Einheit eine Katastrophe. Erst Herr Wahden und sein Team machten mir deutlich, dass ich auch weiterhin alles machen kann. Ich musste nur lernen, nicht unbedingt als Erster anzukommen. Für die Umsetzung ist die Pulsuhr eine wichtige Unterstützung. Sie hilft mir, mein Tempo zu halten. Trainingspuls 120 Die Möglichkeiten der CHK im sportlichen Bereich (Kraftraum, Schwimmbad, etc.), aber vor allem die Betreuung durch Stefan Wahden und seinem Team haben mir sehr geholfen. Dafür noch einmal meinen Dank.
Pulsuhr
Es freut uns sehr, dass wir Ihnen so gut helfen konnten!!! Danke, dass Sie Ihre Erfahrungen hier im Blog mitgeteilt haben!